Aufgaben des Kirchenvorstandes

Der Kirchenvorstand ist zuständig für das Vermögen, Rechtsdinge, Personal und Bauten/ Infrastruktur in der Gemeinde. In anderen Bistümern heißt der Kirchenvorstand oft Pfarrverwaltungsrat, Kirchenverwaltung oder Kirchenausschuss. Er verantwortet den wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmen der Gemeinde und sorgt damit sozusagen dafür, dass auch "alles da ist", "alles funktioniert" und "das Geld stimmt."

Konkrete Beispiele der Arbeit im Kirchenvorstand ist die Aufstellung und Genehmigung des Haushaltsplans und die unterjährige Überwachung der Finanzen, die Entscheidung über Baumaßnahmen und größere Anschaffungen.
Zusätzlich vertritt der Kirchenvorstand die Gemeinde dort, wo sie Arbeitgeber ist oder als Vermieter auftritt.

Aufgaben des Pfarrgemeinderates

Der Pfarrgemeinderat (kurz PGR genannt) ist ein von der Gemeinde gewähltes pastorales Gremium in einer katholischen Pfarrgemeinde. Seine Einrichtung geht auf einen Beschluss des Zweiten Vatikanischen Konzils zurück (Dekret über das Laienapostolat „Apostolicam actuositatem“).

In diesem Gremium tragen die Gläubigen zusammen mit den Geistlichen und anderen hauptamtlichen Mitarbeitern „zur Förderung der Seelsorgetätigkeit“ gemäß dem Codex Iuris Canonice (can.536 CIC) bei.